Thyssen Liegenschaften ATH Hünxe

Vermittlung durch Dr. Mackscheidt Immobilien

NRZ DINSLAKEN Titel: Mut der Gemeinde wurde belohnt - 29.09.2006

ATH-Folgenutzung ist Verdienst des Bürgermeisters Der Mut der Gemeinde Hünxe ist belohnt worden! Als sie das Anita-Thyssen-Heim durch den Abkauf von Thyssen Liegenschaften vor dem Abriss bewahrte, stand für Bürgermeister Hermann Hansen fest: Das attraktive Gelände in den Testerbergen muss einer sinnvollen Folgenutzung zugeführt werden. Ein Jugendwaldheim war lange im Gespräch, unterstützt von der örtlichen Politik und der alten rot-grünen Landesregierung. Die Umsetzung einer guten Idee scheiterte an der Kostenfrage.Zum Glück hatte die Gemeinde ein weiteres heißes Eisen im Feuer, das stetig weiter geschmiedet wurde. Seit drei Jahren hat die Gemeinde Verhandlungen mit dem chinesischen Investor geführt, jetzt wurde der Vertrag unterzeichnet: Lukrative Therapien aus dem Reich der Mitte in Hünxe!Der Markt für fernöstliche Alternativmedizin boomt. Traditionelle Chinesische Medizin und Taoistische Medizin, verbunden mit touristischen Anziehungspunkten (Mönche) sind ein weiterer Werbefaktor für die Gemeinde Hünxe, bringen bestimmt Investitionskraft in die Region. "Wir haben es geschafft", freute sich ein sichtlich zufriedener Hermann Hansen nach den langen und teilweise zähen Verhandlungen. Einige neue Arbeitsplätze springen beim Projekt "Shaolong" natürlich auch heraus.

Und Hermann Hansen wäre nicht Hermann Hansen, wenn er das Gelände samt bestehenden Einrichtungen nicht gewinnbringend verkauft hätte. Schließlich war er früher Kämmerer!

Peter Neier / NRZ

22.09.2006 / NRZ WESEL Titel: Baubeginn im Frühjahr

PLANUNG. Anita-Thyssen-Heim wird Stützpunkt der chinesischen Tradition und Medizin. HÜNXE. Das Projekt heißt "Shaolong", Antragsteller ist die Chonquing Aijia Group. Was sich so fernöstlich und nach chinesischer Medizin anhört, kommt demnächst nach Hünxe. Die Bauvoranfrage zur Nutzung und Erweiterung des Anita-Thyssen-Heims in Bucholtwelmen war stand mit Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses. "Die Chinesen haben ihr ernsthaftes Vorhaben konkretisiert", bewertete Bürgermeister Hermann Hansen die Vorlage. Und: "Wir stehen vor dem Vertragsabschluss. Sind die Verträge unterzeichnet, könnten spätestens im Frühjahr 2007 die Bauarbeiten beginnen."

Projekt wurde präsentiert

Mitte der Woche hatte die chinesische Delegation das Projekt noch einmal der Gemeindeverwaltung präsentiert, bis Ende des Monats soll alles unter Dach und Fach sein.

Um was geht es genau? Es ist beabsichtigt, das Anita-Thyssen-Heim als europäischen Stützpunkt der traditionellen chinesischen Kultur sowie der taoistischen Medizin und Gesundheitsvorsorge auszubauen. Damit woll man den Kulturaustausch zwischen China und Europa fördern.

Nutzungsfläche wird erweitert

Wie die Ausschussmitglieder erfuhren, werden die bestehenden Nutzungsflächen im Anita-Thyssen-Heim um rund 45 Prozent auf 2200 Quadratmeter erweitert. Vorhandene Einrichtungen werden weiter genutzt. Die Parkanlagen und Waldgebiete bieten das zur Erholung nötige Ambiente. Die Natur bleibt im Vordergrund bestehen und ist Teil der Projekt-Philosophie. Die Chinesen wollen renovieren und somit den Bestand der Gebäude sichern. Die bestehenden Schlaf- und Wohnräume für Ausbilder und Kunden werden, eine höhere Bettenzahl (bisher 14 Zimmer) ist zwecks Rentabilität mittelfristig nötig.

Der Planungsausschuss stimmte dem Vorhaben zu, folgte der Bauvoranfrage zur Nutzung und zu den baulichen Erweiterungen des Anita-Thyssen-Heims mit zwölf Ja-Stimmen und einer Enthaltung. (P.N.)

Kundenberatung bei Immobilien

Vertragsunterzeichung bei der Gemeinde Hünxe am 27.09.2006

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Luftbild vom Anita Thyssen Immobilienkomplex in Hünxe (c) Mackscheidt Immobilien